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Mit dem Firmenwagen in den Urlaub

3 Min. LesezeitUnterwegs
Wir geben Ihnen einen Überblick, was Sie beachten müssen, wenn Sie mit Ihrem Firmenwagen in den Urlaub fahren möchten.
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Der August ist bekanntlich die Urlaubs-Hochsaison. Laut einer Umfrage des ÖAMTC verreisen auch in diesem Jahr wieder viele Menschen mit dem eigenen Auto, vor allem Familien. 7 von 10 Reisenden gaben an, dass Sie mit dem Auto in den Urlaub fahren. Insbesondere, wenn Sie mit dem Firmenauto ins Ausland fahren, gibt es einiges zu beachten, damit Sie auf der Reise keine unangenehmen Situationen erleben. Wir geben Ihnen einen Überblick, worauf Sie konkret achten müssen.

1. Klären Sie ab, ob Sie mit Ihrem Firmenauto in Urlaub fahren dürfen

Bevor Sie mit den Vorbereitungen starten, klären Sie bitte zunächst mit Ihrer Fuhrparkleitung ab, bis zu welchem Ausmaß private Fahrten ins Ausland erlaubt sind. Dies ist in der Regel in der Car Policy geregelt. Hier finden sich auch nähere Informationen zum Versicherungsschutz, zu etwaigen Kilometerbeschränkungen und zur Kostenübernahme, zum Beispiel bei Tankungen mit der Tankkarte.

2. Grundausstattung für Autoreisen

In Österreich müssen Sie verpflichtend eine Warnweste, ein Warndreieck und Verbandszeug im Auto mitführen. Andere Länder in Europa haben hier zum Teil außergewöhnlichere Auflagen. In Frankreich beispielsweise müssen Sie verpflichtend einen Alkoholtest mitführen. Es ist daher ratsam, dass Sie sich vor Reiseantritt über die Bestimmungen im Zielland informieren. Die Website des ÖAMTC bietet Ihnen einen guten Überblick.

Jedenfalls in Ihrem Fahrzeug dabei haben sollten Sie:

  • Warnweste
  • Verbandszeug
  • Warndreieck
  • Ersatzlampenset
  • Ersatzreifen
  • Feuerlöscher

3. Lassen Sie Ihr Auto durchchecken

Um sicherzustellen, dass Ihr Fahrzeug keine technischen Mängel oder Defekte aufweist empfehlen wir einen Check in einer LeasePlan Partnerwerkstatt bevor Sie in den Urlaub losfahren. Nutzen Sie die My LeasePlan App, um eine Werkstatt in Ihrer Nähe zu finden oder rufen Sie das Driver Contact Center an, um einen Termin zu vereinbaren. Sollten Sie während Ihrer Reise Probleme mit Ihrem Fahrzeug haben, ist das Driver Contact Center unter der Telefonnummer +43 1 60102-200 ebenfalls Ihre zentrale Anlaufstelle für schnelle Hilfe in ganz Europa. Speichern Sie sich die Telefonnummer also am besten gleich in Ihr Mobiltelefon ein.

4. Nehmen Sie die internationale Versicherungskarte mit

Die internationale Versicherungskarte (früher auch grüne Karte) ist ein international gültiger Nachweis, dass Ihr Auto versichert ist. Zwar kann der Versicherungsstatus innerhalb Europas über das Kennzeichen ermittelt werden, in vielen Ländern wird bei Fahrzeugkontrollen dennoch die IVK verlangt. Nehmen Sie bitte zusätzlich einen Europäischen Unfallbericht mit. 

Dokumente anfordern

5. Stellen Sie sicher, dass Ihr Pickerl nicht abgelaufen ist

In Österreich können Sie mit Ihrem Fahrzeug auch nach Ablauf des Pickerls innerhalb der Toleranzfrist noch problemlos auf der Straße unterwegs sein. In Ungarn, Kroatien, Polen oder Tschechien gilt diese Toleranzfrist nicht, weshalb es bereits bei der Einreise zu Problemen kommen kann. Stellen Sie also sicher, dass die Fälligkeit zur nächsten Begutachtung erst nach der Rückkehr nach Österreich eintritt bzw. vereinbaren Sie einen Termin in einer LeasePlan Partnerwerkstatt, sollte das Pickerl schon eher ablaufen.

6. Achten Sie auf die Vignetten- und Mautpflichten

In vielen Ländern besteht mittlerweile eine Vignetten- oder Mautpflicht. Informationen zu den Regelungen im jeweiligen Land finden Sie zumeist direkt nach dem Grenzübergang. Bietet ein Land eine elektronische Vignette an (in Ungarn ist dies beispielsweise der Fall), achten Sie bitte penibel darauf, dass alle Daten richtig eingegeben werden und heben Sie den Zahlungsbeleg für mind. 2 Jahre auf. Bei Mautstationen achten Sie bitte darauf, dass Sie sich in die richtige Spur einordnen. Ein geöffneter Schranken, wie z.B. teilweise in Italien der Fall, bedeutet nicht, dass Sie die Maut bereits bezahlt haben oder nichts zahlen müssen.

7. Führen Sie eine Benützungsbewilligung und Vollmacht mit

Da Sie als LenkerIn Ihres Firmenfahrzeuges nicht auch BesitzerIn sind, empfiehlt es sich, eine Benützungsbewilligung und Vollmacht bei Fahrten innerhalb und außerhalb Österreichs mitzuführen, um mögliche Probleme oder Verzögerungen z.B. bei Grenz- und Polizeikontrollen zu vermeiden. Wenn es laut Car Policy auch Mitreisenden erlaubt ist, das Fahrzeug zu lenken, dann sollten Sie sicherstellen, dass für alle lenkberechtigten Personen eine Benützungsbewilligung und Vollmacht vorhanden ist.

Benützungsbewilligung herunterladen

8. Wenn Sie mit dem Elektroauto unterwegs sind

Nehmen Sie sich vor Fahrtantritt Zeit, die Route und Ladestopps in Ruhe zu planen. Nutzen Sie Apps zur Planung (hier finden Sie eine Übersicht) oder das fahrzeugeigene Navigationssystem. Überprüfen Sie bitte, ob Sie Ihre Ladekarte im Ausland nutzen können. Im Bedarfsfall kann Ihnen Ihre Fuhrparkleitung dazu Auskunft geben. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen, die App Ihres Ladekartenanbieters zu nutzen, um zu checken, welche Ladestationen verfügbar sind. Planen Sie Reichweitenpuffer ein, damit Sie bei Stau oder defekten Ladestationen kein Problem bekommen.

Wir wünschen Ihnen einen erholsamen Urlaub!

Das Driver Contact Center hilft Ihnen im Schadensfall europaweit schnell weiter! Speichern Sie sich die Rufnummer direkt in Ihr Mobiltelefon ein.

+43 1 60102-200

Veröffentlicht am 3. August 2022

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3. August 2022
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