Was FuhrparkmanagerInnen in Zeiten von Corona tun können

Ein Überblick

6. April 2020

Es ist erst wenige Wochen her, da erklärte die WHO die Corona-Epidemie zu einer globalen Pandemie. Mittlerweile hat sich das Coronavirus über nahezu alle Länder dieser Welt ausgebreitet. Um die Gesundheitssysteme vor Überlastungen zu schützen, haben viele Länder weitreichende Maßnahmen in Kraft gesetzt, so auch Österreich. Diese Maßnahmen haben nicht nur Auswirkungen auf unsere Gesellschaft, sondern auch auf die Wirtschaft und damit letztlich auf die Firmenflotten. Gerade jetzt ist es für FuhrparkmanagerInnen aber wichtig, in die Zukunft zu blicken und erste Schritte zu setzen, um die Auswirkungen der Krise auf ihre Unternehmen zu verringern. Wir geben nachfolgend einen Überblick über Maßnahmen, die sofort umgesetzt werden können.

Was Sie bei Neubestellungen beachten müssen

In der aktuell sehr unsicheren Situation empfehlen wir, Alternativen zu Fahrzeugneuanschaffungen anzudenken. Mit jeder neuen Fahrzeuglieferung sind Sie an einen mehrjährigen Leasingvertrag gebunden – ein Zeitrahmen, der in der momentanen Lage nur schwer zu überblicken ist. Außerdem müssen Sie aktuell mit starken Lieferverzögerungen rechnen, da viele Fahrzeughersteller ihre Produktionsstätten weltweit vorübergehend schließen mussten (mehr dazu hier).

Damit einher gehen oftmals Folgekosten für Sie und Ihr Unternehmen, da es z.B. zu Anpassungen der Leasingraten aufgrund von Änderungen bei den Anschaffungswerten kommen kann oder weil Sie zur Überbrückung der Wartezeit Mietfahrzeuge benötigen, um Ihre MitarbeiterInnen mobil zu halten. Beachten Sie zusätzlich, dass mit dem kommenden Jahr der CO2-Grenzwert für den Sachbezug bei Neuzulassungen herabgesetzt wird. Das kann sich für die FahrzeugnutzerInnen negativ auswirken, denn: liegen die CO2-Werte von Fahrzeugen, die in diesem Jahr bestellt wurden über dem Grenzwert, den die Regierung ab 2021 vorgibt und können diese Fahrzeuge aufgrund der Lieferzeit erst 2021 zugelassen werden, so kommt es zu höheren Sachbezügen für die Privatnutzung der Autos.

Verlängern Sie bestehende Leasingverträge

Die meisten Unternehmen erneuern jährlich bis zu einem Drittel ihrer Firmenflotte. In der aktuellen Situation empfehlen wir jedoch zu überprüfen, ob Sie tatsächlich Ihre Firmenfahrzeuge erneuen müssen oder nicht eher eine Verlängerung Ihrer bestehenden Verträge sinnvoller wäre. Bei Verträgen mit Kostengarantie ist eine Verlängerung bis zu 200.000 km möglich, bei pauschalierten Verträgen sogar darüber hinaus. Zusätzlich können in der Kalkulation der Gesamtkilometerleistung auch etwaige Stehzeiten berücksichtigt werden. Mit einer Vertragsverlängerung sparen Sie bares Geld und können so flexibler agieren, wenn das Geschäft nach der Krise wieder voll anläuft.

Nutzen Sie überschüssige Fahrzeuge in Ihrer Flotte

Wenn Sie ungenutzte Fahrzeuge in Ihrem Fuhrpark haben, denken Sie darüber nach, diese MitarbeiterInnen zuzuweisen, die eigentlich Anspruch auf ein neues Fahrzeug hätten. In vielen Unternehmen ist eine solche Vorgehensweise in der Car Policy vorgesehen. Da aufgrund der aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung nahezu alle Zulassungsstellen geschlossen sind und Fahrzeuge somit weder an- noch abgemeldet werden können, machen Sie so das beste aus der Situation und sparen dabei auch noch Geld. Gleichzeitig können Sie die Bestellung neuer Fahrzeuge hinauszögern, bis sich der Markt wieder normalisiert hat.

Wenn Sie dennoch zusätzliche Fahrzeuge benötigen

Sollten Sie einen unaufschiebbaren Mobilitätsbedarf in Ihrem Unternehmen haben, empfehlen wir eine Lösung zu wählen, die Ihnen ein Maximum an Flexibilität gibt und ohne lange Laufzeiten auskommt. Neben Mietfahrzeugen bieten wir mit FlexiPlan (mehr erfahren) eine attraktive Option für Zeiträume bis zu 24 Monaten. Sie profitieren von sofort verfügbaren Fahrzeugen, All-in Service und können jederzeit kündigen.

Verschieben Sie nicht notwendige Service- und Wartungsarbeiten

Die meisten Werkstätten sind derzeit geschlossen oder bieten nur einen Notbetrieb mit reduzierter Belegschaft an (mehr dazu hier). Daher sollten nicht kritische Servicetermine und kosmetische Reparaturen verschoben werden, damit die verfügbaren Ressourcen für dringend notwendige Arbeiten eingesetzt werden können.

Alle Maßnahmen im Überblick – Ihre persönliche Checkliste

Wir haben Ihnen die wichtigstenInformationen aus diesem Blogbeitrag übersichtlich zusammengefasst.

Das Dokument können Sie hier downloaden.

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